casarano - gnadenhof braucht hilfe

Tierfreunde aufgepasst:

Das Jahr 2020 ist ein ganz besonderes für uns alle und wird uns alle in Erinnerungen bleiben.

In Erinnerung wird mir in diesem Jahr neben den Ereignissen mit Corona der Hilferuf einer

jungen Frau bleiben. Dieser erreichte mich im Mai 2020 von Rosa Malorgio aus Casarano.

(Mittlerweile erstrecken sich fast ausschliesslich alle Projekte in Apulien und auch dieser in Casarano.)

 

Bilder der überfluteten Hundeboxen des Gnadenhofes.

boxen unter wasser

Boxen unter Wasser

Nach schweren Regenfällen im Mai überflutete ein Gewitter komplett den Gnadenhof des jungen Paares Malorgio. Die Bilder waren verstörend und liessen mich sofort handeln. Dank Spendengelder, die ich noch zur Verfügung hatte, wurden am selben Abend noch eine Firma aufgeboten, die den Hunden schnellstmöglich helfen sollte.

Da zu Coronazeiten sich jedoch viele Firmen in Italien in Quarantäne oder im Lockdown befanden, war es für uns nur ein glücklicher Zufall, dass sich jemand erbarmte und sofort eingriff.

Zwei Tage später schon konnte mit Sand und anderen Baumaterialien geholfen werden, sodass die Hunde nicht mehr im Wasser verweilen mussten.

 
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Boxenausbau

Schneller Eingriff in unzumutbahren Umständen.

welpengehege

Welpengehege

Dank Videochat und Skype konnte ich mir einen Einblick über die Situation verschaffen, da Reisen zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war. Auf diese Weise konnte ich dieses Paar auch etwas näher kennenlernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rosa und ihr Mann versuchen, nebst ihrer täglichen Arbeit es einzurichten, drei Pferden, einem Esel, einem Pony und 54 ausschliesslich alten und kranken Hunden noch ein würdiges Zuhause zu geben.

Es hat mir sehr imponiert, dass jemand mit so viel Liebe und Hingabe es schafft, beides unter einen Hut zu bringen. Das Gelände ist, gelinde gesagt, ein etwas heruntergekommener Reiterhof, der von den Malorgios übernommen wurde – es wird «nicht» von der Gemeinde subventioniert wie die anderen Projekte von ANIMALHELPLINE. Diese werden, wenn sie einmal restruckturiert und umgebaut sind, von den jeweiligen Gemeinden unterstützt.




 

 

 

 

 

 

Wie gesagt: dieses hier aber nicht. Das war für mich umso mehr ein Grund, ihnen meine Hilfe anzubieten. Im Juni wurden die ersten Aussenarbeiten verrichtet, damit die Hunde sich sicher auf dem Grundstück frei bewegen konnten. Es gab den Hunden die Möglichkeit, sich freier zu bewegen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die meisten Hunde sind durch ihr Alter oder ihre Krankheit nicht mehr vermittelbar. Für eine bessere Lebensqualität habe ich ihnen ein grosses Aussengehege einzäunen lassen. Fast alle von ihnen kommen aus schlechter Haltung an der Kette oder aus schlechten Tierheimen, die beschlagnahmt worden sind. Für mich und das Team vor Ort war klar, dass gerade diese Hunde noch ein würdiges und schönes Leben verdient haben.

Sämtliche Spenden wurden dieses Jahr ausschliesslich in diesen Gnadenhof gesteckt, mit dem Ziel, den Ärmsten der Armen noch etwas Würde zu verleihen.

Ich glaube kein Gnadenhof kann ein liebevolles Zuhause ersetzen, jedoch haben wir beim Projekt «Speranza Rosa», wie ich es benannt habe, sehr viel dazu beigetragen, es den Tieren so angenehm wiemöglich zu machen.

Diese Projekte sind auch Dank der vielen lieben Menschen möglich, die mich tatkräftig unterstützen. Ohne eure Hilfe wäre dies alles nicht möglich gewesen.
Ich möchte mich hierfür recht herzlich bedanken!

Es beweist, das Helfen hilft. Das ist unser Motto – auch für weitere
Projekte und Tiere, die unsere Hilfe brauchen.

Ohne Spenden ist dies jedoch nicht möglich. Deswegen bin ich auch
immer wieder für eure Unterstützung dankbar.

Die Malorgio`s vor ihrer Herausforderung.

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Das Aussengehege

Rosa Malorgio

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